Preiselbeeren sind zwar klein, gelten aber als großes Wunder.

Die meisten kennen Preiselbeeren in Form von Marmelade als aromatische, süßlich-säuerliche Beilage zum herrlichen Wildschmaus.

 

Viele bezeichnen Die Preiselbeere auch als Cranberry, wobei hier ein wesentlicher Unterschied besteht, denn die Preiselbeere enthält wesentlich mehr wirksame Inhaltsstoffe als die in diesem Zusammenhang bekanntere Cranberry. Die Preiselbeere hat einen höheren Anteil an Wirkstoffen als die Cranberry. Die europäische Form „Preiselbeere“ (Vaccinium vitis idaea) und die amerikanische Form „Cranberry“ (Vaccinium marcocarpon) haben zwar etliche Gemeinsamkeiten, denn beide gelten als Heidekrautgewächse und beide werden bei Blasenbeschwerden eingesetzt, jedoch besteht beispielsweise ein Unterschied bei Anbau und Ernte.

 

Die österreichische Preiselbeere stammt meist aus biologischem Anbau, oder gar aus Wildbeständen. Die Beeren gedeihen dort ohne den Einsatz von Dünger und Schädlingsbekämpfungsmitteln und werden von Hand gepflückt. Ganz anders sind Anbau- und Erntemethoden bei der Cranberry aus den USA, denn diese wird in großflächigen Monokulturen und zum Teil unter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln angebaut. Für die Ernte werden die Felder geflutet und die im Wasser schwimmenden Beeren danach abgeschöpft.

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Auch in Wirkstoffgehalt und Wirksamkeit unterscheiden sich die Beeren. In der Preiselbeere stecken unter anderem Tannine, Proanthocyanidine (PAC), Anthocyanidine, Flavonoiden, Benzoesäure, Vitamin C, Natrium, Phosphor und Kalium. Für die therapeutische Wirkung scheinen nach neuesten Erkenntnissen die Proanthocyanidine verantwortlich zu sein.

 

Sie hemmen vereinfacht gesagt das Anhaften von Bakterien an der Blasenschleimhaut. Dadurch wird zum Beispiel die Ausbreitung von Keimen in der Blase stark eingeschränkt. Blaseninfekte heilen somit schneller aus. Zwar enthalten beide Beeren den Stoff, aber die europäischen Preiselbeeren sind in Bezug auf den Wirkstoff des PAC-Typ-A den Cranberrys überlegen. Um diese Wunderfrucht aus der Natur g’schmackig zu verpacken, dient neben der Marmelade, der berühmte Preiselbeerkuchen.

Rezept
Preiselbeerkuchen
Zutaten
  • 1 Pk Backpulver

  • 200 g Butter (weich)

  • 500 g Mehl

  • 100 ml Milch

  • 400 g Preiselbeeren

  • 100 g Preiselbeermarmelade

  • 1 Prise Salz

  • 1 Pk Vanillezucker

  • 1 Stk Zitrone

  • 250 g Zucker

Für die Glasur

  • 1 Eiweiß

  • 300 g Staubzucker

  • 1 Stk Zitrone (Saft davon)

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Zubereitung:

1. Am Anfang kann die Kastenform zum Backen mit Butter eingefettet und mit Mehl gestaubt werden, bevor man sie kalt stellt. Dann werden die Preiselbeeren gewaschen und schlechte Früchte aussortiert.

 

2. Nun das elektrabregenz Backrohr auf 160°C vorheizen und dann Butter mit Zucker in der Küchenmaschine schaumig rühren. Dazu kommen Salz, Vanillezucker und Zitronenabrieb. Ist das alles gut verrührt, werden Mehl und Backpulver dazu gesiebt und mit der Milch zusammen untergehoben.

 

3. Zum Schluss kommen die Preiselbeeren unter die Masse, bevor sie in die vorbereitete Form gefüllt wird. Für ca. eine Stunde im Ofen gebacken wird der Kuchen noch in der Form für fünf Minuten abgekühlt, bevor man ihn stürzen und mit Preiselbeermarmelade bestreichen kann.

 

4. Während er vollständig auskühlt, rührt man aus Staubzucker, Zitronensaft und Eiweiß die Glasur an. Den ausgekühlten Preiselbeerkuchen glasieren, die Glasur fest werden lassen und dann kann aufgeschnitten und serviert werden.

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elektrabregenz wünsch guten Appetit!