Ein Klassiker der österreichischen Küche

In österreichischen Familien ist der Rostbraten mit Zwiebeln höchst beliebt. Ein köstlicher Zwiebelrostbraten passt einfach zu jedem Anlass. Egal ob als Sonntagsessen oder zur Familienfeier, die deftige Mahlzeit beeindruckt so manchen Fleischliebhaber.

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Ursprünglich wurde der Rostbraten vom Rindschnitzel zubereitet. Der Name bezieht sich auf die damalige Gartechnik auf dem Rost. Heute wird der Rostbraten auf unterschiedliche Art hergestellt, meistens aber in der Pfanne gebraten oder gedünstet. Mit dem richtigen Stück Fleisch wird der Rostbraten definitiv ein absoluter Gaumenschmaus. Für den originalen Rostbraten wird ein gut abgelagertes Rindfleisch, auch Rostbratenried genannt, verwendet. Kenner schätzen das Fleisch im Hinterviertel des Rindes ganz besonders, weil es von Fett durchzogen ist und somit Saftigkeit garantiert. Diese kostbaren Geschmacksträger sollten daher vor dem Garen keinesfalls entfernt werden, danach können sie aber durchaus beseitigt werden. Als Beilage eignen sich Braterdäpfel, Nudeln oder wie in unserem Rezept selbst gemachte Spätzle.

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Rezept
Zwiebelrostbraten mit Spätzle
Zutaten für 4 Personen:

Für das Fleisch:

  • 4 Scheiben Rostbraten (à 200 g)

  • 30 g Butter

  • 50 g kalte Butter

  • 1 EL Dijon-Senf

  • 1 EL Pflanzenöl

  • 1 EL Weizenmehl zum Stäuben

  • 375 ml Kalbsfond oder Rindsuppe

  • Salz & Pfeffer

Für die Zwiebelringe:

  • 4 Scheiben Rostbraten (à 200 g)

  • 4 große Zwiebeln

  • 250 g Butterschmalz

  • 2 EL Weizenmehl

Für die Spätzle:

  • 3 Stk. Eier

  • 300 g Weizenmehl

  • 130 ml Wasser

  • 1 EL Butter

  • 1 TL Salz

Zubereitung:

 

Für den Rostbraten:

 

1. Das Fleisch 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und den elektrabregenz Backofen auf 60°C vorheizen.

 

2. Für die Zwiebelringe die Zwiebeln schälen und in 1 mm dünne Ringe schneiden. Die Ringe durch das Mehl ziehen. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe portionsweise unter ständigem Rühren darin knusprig hellbraun ausbacken. Die gebratenen Zwiebelringe auf einem Stück Küchenrolle gut abtropfen lassen und bis zum Anrichten im Rohr warmhalten.

 

3. Die Rostbratenscheiben unter Frischhaltefolie leicht klopfen und auf beiden Seiten salzen und pfeffern. Zusätzlich eine Seite des Fleisches mit Senf bestreichen und mit Mehl bestäuben.

 

4. Das Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen, 30 g Butter dazugeben und die Rostbratenscheiben auf der mehlierten Seite 2 Minuten anbraten, dann wenden und auf der zweiten Seite weitere 2 Minuten anbraten.

 

5. Den Rostbraten aus der Pfanne nehmen und im Rohr warm stellen. Den übriggebliebene Bratrückstand in der Pfanne mit dem Fond oder der Rindsuppe aufgießen und 1 - 2 Minuten einkochen lassen.

 

6. Die kalte Butter flöckchenweise zugeben damit sich die Sauce verbindet und sämig wird. Das Fleisch wieder in die Sauce legen und darin im Rohr zugedeckt etwa 5 Minuten ziehen lassen.

 

7. Den Rostbraten auf vorgewärmten Tellern anrichten. Den Bratensaft abschmecken, das Fleisch mit dem Saft übergießen und die gerösteten Zwiebelringe darauf verteilen.

 

Für die Spätzle:

 

1. Das Weizenmehl in eine Schüssel geben. In der Mitte der Mehlmenge mit einem Löffel eine Vertiefung graben und die Eier, Wasser und das Salz hineingeben.

 

2. Mit einem Rührgerät den Teig solange mixen bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Danach den Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für ca. 30-45 Minuten an einen warmen Ort ruhen lassen.

 

3. Eine Prise Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Spätzle mit Hilfe einer Spätzle-Hobel oder eines Spätzle-Siebs langsam in das kochende Wasser gleiten lassen.

 

4. Spätzle so lange kochen bis diese nach oben kommen und an der Oberfläche schwimmen. Die Spätzle am besten mit einem Schaumlöffel herausnehmen.

 

5. Nun können die fertigen Spätzle in einer Pfanne mit heißer Butter kurz angeröstet und zum Rostbraten serviert werden.

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Elektrabregenz wünscht einen guten Appetit!