Birnen-Mohn-Kuchen im Häferl

Jetzt beginnt wieder die gemütliche Zeit im Jahr, wo man es sich bei einemTässchen Kaffee und einem herrlichen Kuchen, bei warmen Spätsommerabendenim Haus gemütlich macht. Gerade die Kombination von Birne mit Mohn hört sichnicht nur interessant an, sondern ergibt ein süßes Geschmackserlebnis. Geradezum Backen eignet sich Mohn hervorragend und lässt sich mit verschiedenenZutaten kombinieren. Saftiger Mohnkuchen mit Birne ist ein gutes Beispiel für einfruchtig-kreatives Mohn-Rezept.

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Für viele ist die Birne so etwas wie die kleine Schwester vom Apfel. Aber, wie das Sprichwort schon sagt: Beide sind nicht zu vergleichen. Birnen sind nicht nur sehr vielfältig, sie sind auch extrem gesund. Birnen enthalten viel Pektin - ein wasserlöslicher Ballaststoff, der die Darmtätigkeit anregt und die Ausscheidung von Cholesterin anregt. Wegen ihrer leichten Verdaulichkeit sind sie besonders für Menschen mit Verdauungsproblemen und für Genesende geeignet.

 

Der Mohn, der im Sommer wild auf unseren Wiesen wächst und so wunderschön aussieht, das ist Klatschmohn - aber bitte aufgepasst: Klatschmohn ist giftig! Was wir allgemein unter Mohn verstehen, ist der blaue oder graue Samen des Schlafmohns, dieser ist essbar und durchaus gschmackig. Er hat in erster Linie Bedeutung als Kulturpflanze. Schlafmohn gehört zur Familie der Mohngewächse.

 

Er wird bis 1,5m hoch. Es handelt sich hier um eine einjährige Pflanze mit großen hellblauen bis violetten Blütenblättern. Die Blütezeit ist im Sommer. Die Pflanze selbst ist ebenfalls giftig. Aber in der großen runden Blütenkapsel befinden sich die Samen. Nur diese werden als Lebensmittel verwendet. Man nimmt sie zum Kochen und Backen, bzw. zur Gewinnung von Speiseöl.

 

Zum Backen sollte der Mohn gemahlen werden, nur dann können die aromatischen ätherischen Öle sich entfalten. Wer keine Mohnmühle sein Eigen nennt, kann den Mohn auch beim Bäcker oder in der Mühle malen lassen. Gemahlener Mohn ist nur kurze Zeit haltbar. Sollte doch etwas übrig bleiben, bewahrt man es am besten in einem luftdicht verschlossenen Gefäss an einem kühlen Ort auf. Den gemahlenen Mohn kann man aber auch wunderbar im Gerierschrank einfrieren.

 

Mohnkuchen schmeckt nicht so bitter und sieht besser aus, wenn man den Mohn mit reichlich Grießpudding aufkocht. Wird der Mohnmasse etwas geriebener Zwieback zugegeben, wird der Mohnkuchen herrlich leicht.

 

Eigentlich kommt der beste Mohnkuchen aus Schlesien und Polen. Aber er gehört längst auch in Österreich zur traditionellen heimischen Küche. Doch neben dem berühmten Blechkuchen gibt es noch viele andere schmackhafte Rezepte, wie eben zum beispiel den typischen Birnen-Mohn-Kuchen im Häferl. Sieht auch optisch höchst verführerisch aus.

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Rezept
Birnen-Mohn-Kuchen im Häferl
Zutaten
  • 2 Eier

  • 80 g Zucker

  • Prise Salz

  • 3 EL Milch

  • 100 g Topfen

  • 50 g Mohn

  • 50 g Walnüsse gehackt

  • 100 g Mehl

  • 1 TL Backpulver

  • 2 Stk Birnen

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Zubereitung:

 

Zuerst die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und die süße Frucht würfelig schneiden. Anschließend mit Mehl vermischen.

 

Dann die Eier trennen und das Eiklar zu Schnee schlagen. Anschließend mit 15g Zucker ausschlagen.

 

Den Dotter mit restlichem Zucker aufschlagen und Topfen und Milch einrühren.

 

Mehl, Birnen, Mohn, gehackte Nüsse, Backpulver nun vermischen und abwechselnd mit dem Schnee unterheben.

 

In 4 feuerfeste Tassen (mit Backpapier ausgelegt) einfüllen und bei 160°C Heißluft ca. 35 min backen.

Beim Kuchenbacken besonders praktisch erweist sich übrigens auch die Fingerprint-Protektor Beschichtung der elektrabregenz Backrohre. So lassen sich keine „Tapser“ an der Oberfläche der Verkleidung leichter entfernen, und ständiges, festes Putzen nach dem Backen gehört der Geschichte an!