Am Ostersonntag ist es dann endlich soweit

Für viele Österreicher ist das Osterwochenede nach Weihnachten die zweitwichtigste Feiertagsperiode des Jahrs. Vorrangig wird die Auferstehung Christi gefeiert; was dieses Wochenden aber zu so etwas Besonderem macht, ist für viele auch die Familie. Am langen Wochenende werden Verwandte besucht, zusammen mit den Kindern Osternesterl im Garten gesucht und vor allem wird am üppig gedeckten Tisch in großer Runde geschlemmt und gemeinsam feierlich die Fastenzeit beendet.

 

Doch was genau wird in Österreich zu Ostern gerne zusammen mit den Lieben genossen? Wir zeigen hier ein paar Highlights zum großen Osterbrunch. Tipp: Achten Sie bei jeder Speise auf Bio-Zutaten – dann schmeckt’s nicht nur besser, sondern ist auch gleich gesünder!

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Am Ostersonntag ist es dann endlich soweit und es darf richtig geschlemmt werden! Die Fleischweihe wird vor allem in ländlichen Regionen zelebriert und ist streng genommen eine Speisenweihe, da sich im Korb, der vom Pfarrer gesegnet wird, auch Brot, Speck, Schinken, Ostereier, Kren und Butter befinden. Damit ist man auch schon bestens für den traditionellen Osterbrunch gewappnet, zu dem man zum Osterbrot Geselchtes, eine kalte Wurstplatte, Ostereier, Eiaufstrich, Hartwürstl, Senf, Kren und natürlich Osterschinken serviert. Hier handelt es sich meist um einen mageren Schinken vom Schwein, der entweder geräuchert oder gekocht wurde. Manchmal wird der Osterschinken auch in einen Brotteig gewickelt und im Backrohr gebacken.

 

Ein Osterlamm, oder ein anderes süßes Brot darf natürlich auch nicht fehlen. Immer mehr durchgesetzt hat sich der aus Griechenland und der Balkan-insel stammende Brauch, Ostereier im Striezel (in manchen Regionen Österreichs auch Pinze genannt) „einzubacken“.

Rezept
Osterpinze
Zutaten
  • 500 g Mehl

  • 125 g Butter

  • 100 g Puderzucker

  • 1 Pck. Hefe (Trockenhefe)

  • 3 EL Milch, 4 Eigelb

  • 3 EL Wein, weiß

  • 1 Schuss Rum

  • 200 ml Schlagobers

  • Salz

  • Eigelb, zum Bestreichen

  • Butter und Mehl, für das Blech

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Für das Dampfl die Hefe mit ca. 1 El. Zucker, 2 El. Mehl und 3 El. Milch glatt rühren, Mehl draufstreuen und zur doppelten Höhe aufgehen lassen, dann mit 2/3 des Mehls und den Dottern zu einem festen Vorteig verkneten. Über Nacht zum langsamen Aufgehen im elektrabregenz Kühlschrank kühlstellen.

 

Butter und Staubzucker schaumig rühren. Rum, abgeriebene Zitronenschale, Vanillezucker, Muskat, das restliche Mehl und den etwas erwärmten Weißwein einarbeiten. Gut mit dem Vorteig verkneten. Eine Kugel formen und 20 Minuten rasten lassen.

 

Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Hier eignet sich Umluft am besten. Teig zu semmelgroßen Laibchen formen, kühl rasten lassen. Nach 2 Stunden mit Dotter bestreichen und 2 bis 3 Stunden kühl rasten lassen.

 

Bei jedem Laibchen von der Mitte ein Loch machen und sternförmig dreimal einschneiden, sodass ein Osterei hineinpasst. Auf ein befettetes, bemehltes Blech legen und bei Mittelhitze im elektrabregenz Backrohr 30 Minuten backen. Nach dem Backen mit einen Osterei bestücken.

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Elektrabregenz wünscht frohe Ostern!